„Gemeinsam das Schweigen brechen“

Ein Projekt der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau und dem Verein Riebeckstraße 63 in Leipzig.

Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Laufzeit: 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Das Projekt „Gemeinsam das Schweigen brechen“ wird 2025 die Wanderausstellung „Einweisungsgrund: Herumtreiberei“ in fünf Orte mit ehemaligen Geschlossenen Venerologischen Stationen bringen. Ziel ist es, an diesen Standorten, die Erfahrungen der betroffenen Frauen sichtbar und die Disziplinierung von Mädchen und Frauen unter dem Deckmantel der Medizin bekannter zu machen. Zudem soll die Verflechtung der DDR-Jugendhilfe und den Geschlossenen Krankenstationen, die zur Umerziehung dienten, an weiteren Orten verdeutlicht werden. 

Als Standorte sind Halle (Saale), Rostock, Gera, Berlin und Dresden vorgesehen. 

Die Ausstellung wird an jedem der fünf Standorte um eine Tafel zur lokalen Krankenstation sowie um O-Töne betroffener Frauen erweitert. Zusätzlich ist an jedem Standort ein Begleitprogramm geplant, das eine Eröffnungsveranstaltung, einen Workshop für ein junges Publikum mit begleitenden Zeitzeuginnengesprächen sowie Erzählcafés, in denen sich Betroffene und Interessierte austauschen können, umfasst. 



Mehr Informationen unter https://einweisungsgrund-herumtreiberei.de/


Kontakt:

Hannes Schneider (Projektmitarbeiter)

Mobil: 0157 34557787

h.schneider@jugendwerkhof-torgau.de

Juliane Weiß (Referentin für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit)

03421 714203

j.weiss@jugendwerkhof-torgau.de